Ab 17. Oktober 2001 am Kiosk!
Titelthema

Application Server im Überblick
Eine Übersicht über die wichtigsten Application
Server in Kurzform gibt Ihnen dieser Artikel mit einer "Navigationshilfe"
für einen Markt, der zunehmend unübersichtlicher wird. Je mehr die
fortschreitende Standardisierung für gesteigerten Know-how-Transfer sorgte
und das Vertrauen der Kunden in die Java-Plattform dadurch anwuchs, desto schwieriger
ist es für die einzelnen Anbieter geworden, nach einem Alleinstellungsmerkmal
zu suchen. Wir stellen ihre Konzepte vor.

Neues vom IBM WebSphere Application Server
Trotz deutlicher Zentralisierungstendenzen auf dem Hardware-Server-Markt
bleibt noch immer ein breites Spektrum an abzudeckenden Plattformen und Betriebssystemen
bestehen. Diese Tatsache verlängert zum einen die Entwicklungszyklen der
angebotenen Application Server und lässt zum anderen den gebotenen Leistungsumfang
variieren. Das Konzept einer einzigen gemeinsamen Codebasis wirkt diesem Trend
entgegen - neue Features und deutliche Performance-Verbesserungen bringen zusätzlich
frischen Wind in den WebSphere Application Server. Wir stellen die neuen Highlights
und Änderungen sowie die Vielfalt an erhältlichen Editionen vor.

In-Q-My 4.2 unter der Lupe
Die Firma In-Q-My GmbH ist eine im Juli 2000 gegründete,
unabhängige Tochter der SAP AG. Die Politik von In-Q-My lässt sich
mit folgenden Wort umschreiben: Release einer stabilen Version eines J2EE-zertifizierten
Applikationsservers, welcher gleichzeitig zu einem guten Preis (man spricht
von "massentauglich") angeboten wird.

Rundgang: Low-Cost Application Server
Application Server sind das Herzstück moderner Web-orientierter
Softwarearchitekturen - ihre Aufgabe ist es vornehmlich, die Erzeugung von dynamischen
Webinhalten zu steuern. Seitdem Java, respektive die Java 2 Enterprise Edition
(J2EE) technisch tonangebend ist in diesem Bereich, stehen eine Reihe ausgereifter
Application Server bereit, allerdings zu starken Preisen. Wer sich jedoch nicht
sogleich auf die "großen" Anbieter festlegen möchte, dem
bieten sich heute einige kostengünstige aber leistungsstarke Alternativen.
Special

Update: Die Welt der UML-Tools
Praktisch alle modernen Programmiersprachen sind heutzutage
zumindest objektorientiert angehaucht und so ist auch die Softwarearchitektur
auf objektorientierte Modellierungsmethoden angewiesen. In unseren Tests in
den letzten beiden Jahren (vgl. Java Magazin 3/99 und 7/00) sind wir auf einige
"Unschönheiten" bei praktisch allen Tools gestoßen, die
bei den klassischen CASE-Tools (z. B. dem Designer/2000 von Oracle) kaum noch
auftreten. Nachdem wieder gut ein Jahr vergangen ist, wollen wir erneut einen
Blick auf die Welt der UML-Tools werfen.
Meinung

"Manuelle Kodierung minimieren"
Im letzten Java Magazin berichteten wir über das Compuware-Tool
OptimalJ, welches mit dem Anspruch auftritt, gebrauchsfertige Java-Klassen aus
UML-Modellen heraus zu generieren. Dabei positioniert das Unternehmen, welches
auf zahlreichen verschiedenen Plattformen zuhause ist, sein neues Werkzeug klar
im J2EE-Bereich.Wir sprachen mit Edwin Schumacher, Director of Product Management
Application Development and Integration bei Compuware.
Java-praxis

Sicherer Datenaustausch über das Netz mit JAXM
Derzeit existiert eine fast unüberschaubare Menge von
Technologien und Protokollen für Anwendungen, welche über das Intranet/Internet
Daten austauschen. Leider gibt es noch immer keinen Standard für ein sicheres
und einfach zu verwendendendes Java-API für solche Aktionen. Das Java-API
für XML-Messaging (JAXM) ist angetreten, um für Java diese Lücke
auf Basis von SOAP zu schließen.

Die Assertion-Funktionalität des JDK 1.4
In C und C++ können mithilfe von Assertions Testpunkte
innerhalb des Quelltextes definiert werden. Zur Laufzeit werden an solchen Punkten
die zugeordneten Aussagen überprüft, und es wird Alarm geschlagen,
falls diese nicht erfüllt sind. Richtig im Entwicklungsprozess eingesetzt,
kann diese Technik die Qualität der Software beträchtlich erhöhen.
Mit dem JDK 1.4 haben Assertions nun auch Einzug in die Java-Welt gehalten.
Dieser Artikel stellt die neue Funktionalität vor.
Enterprise

Sun ONE vs. .NET - Frameworks für Web Services im Vergleich
Als Microsoft seine .NET-Strategie vorstellte und es sich
nach einiger Zeit herum gesprochen hatte, dass sich dahinter mehr verbirgt als
nur ein Marketing-Gag, befand sich Sun Microsystems samt dem Java-Lager plötzlich
in der Defensive. Es dauerte nicht lange, da wurde Sun ONE geboren - ein als
"Vision" bezeichnetes Bündel von Technologien und Produkten,
welches den Kampf gegen .NET aufnehmen sollte. Wir stellen die Frameworks einander
gegenüber.

Neues in WebObjects 5
Apple bietet mit WebObjects 5 einen konkurrenzlos günstigen
Application Server, der wohl mehr Entwicklungsarbeit als alle anderen konkurrierenden
Technologien aufweisen kann. Wir zeigen in diesem Artikel, welche Paradigmen
sich dahinter verbergen.

Design by Contract
Nachdem wir im letzten Heft die Grundlagen von Design by
Contract (DbC) sowie zwei mögliche Implementationen vorgestellt haben,
wird sich diese Ausgabe voll und ganz auf zwei weitere Produkte konzentrieren.
Zunächst wäre da Jcontract als "Ergänzung" des Test-Tools
Jtest der Firma ParaSoft sowie iContract als frei verfügbares, aber trotzdem
kommerzielles Tool.
Special

JavaVMs im Technologie- und Performance-Vergleich
Der "Technologie" Java haftet aufgrund der interpretierten
Ausführung seit je her das Stereotyp der Langsamkeit an. Doch seit ihrer
Veröffentlichung im Jahre 1995 sind neue Techniken wie Just-In-Time-Kompilierung
und Ahead-Of-Time-Übersetzung entwickelt worden, die der anfänglichen
lahmen Schnecke auf die Sprünge geholfen haben. Unser Beitrag erläutert
Techniken und stellt virtuelle Maschinen vor, die anschließend einer Benchmark-Suite
unterzogen werden.
Java-werkzeug

Ein jBoss EJB-Deployment-Tool für den JBuilder
Ist Ihnen der beeindruckende Funktionsumfang des JBuilders
immer noch zu wenig? Gehören Sie zu den Leuten, die immer noch ein Extra
mehr drauflegen? Dann sind Sie sicherlich auch ein potentieller Nutzer des JBuilder
OpenTools API oder könnten es doch sein. Wir demonstrieren einen kleinen
Ausschnitt des API anhand einer jBoss EJB-Deployment-Erweiterung.
XML Magazin

Arbeiten mit XPath: Eine Einführung
XPath wurde mit der Zielsetzung entworfen, eine Sprache
zu definieren, mit der gezielt Teile innerhalb eines XML-Dokumentes adressiert
werden können. Dass sich XPath neben der Verwendung in anderen Technologien
(XSLT, XPointer) auch sehr gut zur Verarbeitung von XML-Dokumenten in eigenen
Anwendungen einsetzen lässt, ist Thema dieses Artikels.

DBDOM - Eine XML-DOM-Implementierung
in SQL
Alle heute verbreiteten Datenbanken basieren auf der bekannten
Abfragesprache SQL. Da die Schnittstelle zu XML damit oft nicht zufriedenstellend
zu lösen ist, befinden sich bereits viele unterschiedliche Techniken in
der Entwicklung, die hier Abhilfe schaffen sollen. DBDOM ist eine interessante
Lösung, da hierbei das komplette DOM-API durch die Sprache SQL nachgebildet
wird. Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Konzept rund um DBDOM und führt
in die Anwendung ein.

EXSLT: Erweiterung der Extensible Stylesheet Language
XSLT als Formatierungssprache für XML-Dokumente dürfte
den meistens Lesern bekannt sein. Die Extensible Stylesheet Transformation Language
ermöglicht es, ein vorhandenes XML in verschiedene Ausgabeformate zu überführen.
Die Daten des XML-Dokumentes werden auf diese Weise von der abschließenden
Darstellung vollkommen isoliert behandelt. Da XSLT speziell auf die Formatierung
ausgerichtet ist, fehlen dieser Sprache wichtige Funktionen für den täglichen
Umgang. EXSLT als Erweiterung zu XSLT verspricht hier Abhilfe.